Sa 20.11. / 23h / klub_k. Foyer. Purple Room.
CHOP SUEY CLUB prêt à écouter Eröffnungsparty

LIVE: PANDA PEOPLE

LIVE: DAVID KOCH AKA DEWALTA (MEANDER/BERLIN)
Bereit zum Hören?
Die dritte Auflage des prêt à écouter Festivals zeigt zehn Tage die neuesten Trends.
Auf der Eröffnungsparty präsentiert der Chop Suey Club auf drei Floors einen Querschnitt durch die kommenden Festivaltage.
Mehr als die Summe der einzelnen Teile. LIVE + DJ + VJ.
Our heart's racing.
LIVE: PANDA PEOPLE: Discopop wie er besser nicht in den derzeit angesagtesten Nu Disco Blogs zu finden ist. Flirrende uplifting old school Synthiesounds, die nach Emperor-Of-The-Spiegelkugel und gold-gefilterter Erdbeer-Brause klingen, Falsetto Vocals mit Killermelodien zum Schweben und funky Basslines und Beats. Mit ihrer ersten EP „Secret Pleasures“ sind die sympathischen Jungs auf Tour. Wenn es nach dem New Yorker Indie-Dance-Popper Darwin Deez ginge, könnte es für Panda People weit nach oben gehen. Zu wünschen wäre es ihnen!
LIVE: DAVID KOCH AKA DEWALTA (MEANDER/BERLIN): Meander ist Label, Kreuzberger WG und soziales Gerüst in einem. In diesem Kosmos wird nicht nur Sound definiert, das Netzwerk wird auch zur leidenschaftsvollen Zweitfamilie. Die drei EPs von Meander, seit Gründung 2007, zeichnen sich durch den wörtlich zu nehmenden mäandernden Sound aus. In der Struktur minimal gehalten, dennoch mit zurückgenommenen, aber sehr tongewaltigen Harmonien und Arrangements, die unter einer Decke versteckt Romantik und Swing leuchten lassen.
DJs: Fame Throwa, Bob Beamon, Wilbur Walsh, Lounge Lizard (Chop Suey Club/Heidelberg), Pink Ganter (Mannheim), Gora Sou (Sizarr/Landau), Steady Work by Dear Friends (P11) + Special Guests: Sellfish DJs (Independent Online Music/Nürnberg): Seit 2006 schummelt sich "sellfish tanzt" durch die Clubs in Nürnberg und Umgebung. Ohne Skills, dafür aber mit einer liebevoll zusammengestellten Musikauswahl und jeder Menge KnowHow aus ihrem Online Fanzine. Alles soll möglich sein, ohne dabei beliebig zu werden. Die Hits neben den Hits aus den Genres Indie, Schrammelpop, Elektro, Heartcore, garniert mit ein paar trashigen Knallbonbons.
LICHTINSTALLATION: TIMVIS & R:A:U:L: (JETZTKULTUR/MANNHEIM): Es ist ein Experiment. Eine Premiere. Der große Glasflur an der Stirnseite des Hauses wird in Nebel und vor allem Licht getaucht. Eine Lichtinstallation mit mehreren Beamern an verschiedenen Orten bearbeitet die Wände, den Raum und nimmt die sich in diesem befindenden Menschen in das Bild auf. Aus diesem Film kommt man als anderer Mensch.
Einlass 23h / Eintritt nur AK 6 €
So 21.11. / 21h / Saal
Menomena
Drei Sänger, drei Songwriter, drei Perfektionisten – üblichen Popnormen zufolge hätte die Geschichte von Menomena längst enden müssen. Tut sie zum Glück nicht, im Gegenteil: Sie schreibt immer neue Kapitel. „Mines“ ist bereits das vierte Album der Portlander Brent Knopf, Justin Harris und Danny Seim. Und es ist zugleich der offensive Beweis, dass Gleichberechtigung und Kompromissbereitschaft keineswegs in die langweilige „goldenen Mitte“ führen müssen. "Es scheint, je älter, desto polarisierter werden wir.", reflektiert Harris. Paradoxerweise offenbart sich das Album „Mines“ dennoch als Menomenas bislang homogenstes Werk. Trotz unterschiedlicher Popsozialisationen von Reggae über Rock bis hin zu avantgardistischem Noise gelingt es, die vereinheitlichende Patina der Sentimentalität über die Songs zu legen. Resultat ist ein emotional überraschend erwachsener Langspieler. Das eigene Vokabular behält die Band generell bei. Neben verstärktem Horn- und Klaviereinsatz vertraut sie wieder auf Danny Seims schief bis offbeat getrommelten Versmaße. Eindeutig eine der Platten des Jahres.
Einlass 20h / Eintritt AK 18 €, VVK 15 € + VVK-Gebühr
Di 23.11. / 21h / Saal
Baths
Aus dem Anticon-Umfeld kommt wie der Labelname bereits impliziert anti-konformistisches. Auch die Debüt-Platte von Will Wiesenfeld alias Baths gehört dazu. Der Beat- und Sample-Künstler wurde von Flying Lotus und Daedalus entdeckt und den Anticon-Jungs vorgestellt. Wobei “entdeckt” ein grosses Wort ist bei Will Wiesenfeld, denn der Junge spielt seit er vier Jahre alt ist Klavier und hat vor seinem Solo-Projekt Baths mit [Post-Foetus] schon aufhorchen lassen. Baths Album “Cerulean” vermengt Electronica und Hiphop mit Singer/Songwriter-Elementen. Es fiepft, piepst, knirscht und blubbert, dass es eine helle Freude ist. Der 21-jährige Will Wiesenfeld ist ein Beat- und Sample-Wizzard, dennoch präsentiert er keinen Electronica-Overkill, sondern vielschichtige, phantastisch orchestrierte Songs. Will Wiesenfeld aka Baths präsentiert sich mit seinem Album als ein Genie der Marke Conor Oberst.
Einlass 20h / Eintritt AK 11 €, VVK 9 € + VVK-Gebühr
Fr 26.11. / 21h
Blood Red Shoes
Support: Wallace Vanborn
Laura-Mary Carter und Steven Ansell bilden die Band Blood Red Shoes. Die Zwei sehen aus, als verliebten sich täglich Scharen von Teenagern in ihre süßen Gesichter. Es wäre also ein leichtes, das Duo aus Brighton zu einem gefälligen Hochglanz-Indie-Act zu machen. Aber: Dafür hat Laura-Mary zuviel Riot-Grrl-Sozialisation im Blut und in ihren Riffs, als dass sie das mit sich machen lassen würde. Begleitet von Stevens wildem Drumming, zu dem er mit fast androgyner Stimme singt, sind die Blood Red Shoes gerade aufgrund dieser Kontraste live eine Offenbarung. Danach weiß man auch, warum ihr Zweitling „Fire Like This“ heißt. In Sachen Drive, Dynamik, und Aggressivität kommt kaum jemand gegen die Blood Red Shoes an, und was die Verbindung von Rock und Punk mit Popappeal angeht, sind die Briten sowieso unschlagbar. Take this!
Einlass 20h / Eintritt AK 20 €, VVK 16 € + VVK-Gebühr
Fr 26.11. / 23h / klub_k
Crystal Fighters + QMassaka-Queer-Party
Auf 2 Floors präsentiert die mittlerweile zum festen Bestandteil der Gay-Party Szene gehörende QMassaka, ganz im Sinne des prêt à écouter Festivals, die neuesten Trends zwischen Indie, Indietronics und feinsten Electro Beats. Das Konzept der QMassaka, nämlich spannende und trendsetzende Bands und DJs im Spannungsfeld von queerem Lifestyle und gesellschaftsfähigem Konsens, innerhalb einer Party zu präsentieren, geht hier absolut auf. Innerhalb kürzester Zeit wurde die QMassaka vom Tipp zum Pflichtevent von Gay Early Adoptern, Smegs und partyhungrigen Heteros.
Live: Crystal Fighters (Kitsuné): Crystal Fighters kombinieren knallende Synthesizer-Programmierungen mit der Rhythmik des Txalapartas, einem dem Xylophon nicht ganz unähnlichen baskischen Percussion-Instrument. Spätestens seit der Veröffentlichung ihrer Single auf der „Kitsuné Maison“-Compilation gelten die teils aus der autonomen Gemeinschaft bzw. Provinz Navarra und aus dem Londoner East End stammenden Fighters nicht wenigen als Kandidaten für die Newcomer des Jahres 2010.
DJs: CutOff!CutOff!, Error, Mutrobe DJ-Team, Domic
Einlass 23h / Eintritt AK 10 €, VVK 10 € + VVK-Gebühren
Sa 27.11. / 23h / klub_k
Nu Sounds Party
Listen to the Nu Sounds! Gerade und vertrackte Beats, tiefe und noch tiefere Bässe, verrückte Samples und ein Übermaß an Kreativität. Die elektronische Tanzmusik ist vielfältiger als so mancher glauben mag. Von Baile Funk über Dubstep zu Tropical, mit Ausflügen in die unbekannten Tiefen der lokalen Club-Kultur entfernter Kontinente: Norris Norisk und Pinju servieren euch die Nu Sounds. Ergänzt werden die beiden Klangforscher durch die Special Guests: Marflix (Faluma/Berlin) und Danny Scrilla (Horst Krzbrg/Berlin). Open your mind!
Labelchef Marflix vom Faluma-Label aus Berlin ist seit den frühen 90ern auf der Suche nach dem perfekten Beat. Fokusiert auf karibische und afrikanische Musik gewürzt mit Bass und Club Sounds liefert Marflix eine aktuelle Selektion verschiedener Stilrichtungen wie Soca, Kuduro, Coupe Decaler, Funana bis zu European Club Music – und das alles mit einen ordentlichen Wumms.
Danny Scrilla ist Resident und Veranstalter Berlins heißester Dubstep-Party Berlins im Horst Krzbrg. Den Geheimtipp-Status hat dieses Event längst hinter sich gelassen. Die rollenden tiefen Bässe sind dank Scrilla ein fester Bestandteil der Berliner Szene geworden.
Marflix und Danny Scrilla veröffentlichen ihre Tracks online auf tropicalbass.com.
DJs: Marflix (Faluma/Berlin), Danny Scrilla (Horst Krzbrg/Berlin), Norris Norisk, Pinju
Einlass 23h / Eintritt nur AK 5 €
So 28.11. / 21h
Scott Matthew feat. Spencer Cobrin presenting ELVA SNOW
Spencer Cobrin verbrachte den Großteil der 90er Jahre (1991-1998) als Schlagzeuger in der Band von Morrissey. Neben „Lost“, einer der besten Morrissey-Songs der Malajusted-Phase, schrieben Cobrin und Morrissey auch gemeinsam den Titel „Wide To Receive“. Ende der 90er verließ Cobrin die Band und zog nach New York. Dort landetet zur gleichen Zeit der Australier Scott Matthew. Scot Matthew und Spencer Cobrin trafen sich, wurden Freunde und gründeten schließlich die Band Elva Snow. Ihre Songs bewegen sich wundervoll leicht zwischen den frühen Suede, Mazzy Star und Marc Almond, eine EP wird aufgenommen und dann schläft das Projekt langsam wieder ein. Fast zehn Jahre später erwecken Matthew und Cobrin gemeinsam mit dem Bassisten Peter Gingerich und Mike Skinner die Band Elva Snow zu neuem Leben. Und 2010 erscheint endlich das erste Album! Ein Album voller intim-anrührenden Folk-Meisterwerke, die Scott Matthew und Spencer Corin als Elva Snow nun zum ersten mal in Deutschland präsentieren.
Einlass 20h / Eintritt AK 15 €, VVK 12 € + VVK-Gebühr
Mo 29.11. / 21h / Saal
Kele (Bloc Party Sänger Solo) + Support: Holy Ghost
Kele: Bloc Party macht Pause, und ihr Sänger Kele Okereke holt zum großen Wurf aus. Das Solodebüt des Liverpolers zeugt von wiedergefundener Experimentierfreude und Leidenschaft. Praktisch im Alleingang beschreitet Kele neue Soundwege. Ohne konkretes Ziel mietete er sich in den EMI Recording Studios ein und entdeckte zwischen Synthesizer und Drum Beats eine neue, ganz eigene musikalische (elektronische) Wirklichkeit. Kele hat sich in ein elektronisches Labyrinth gewagt, das Bloc Party bisher nie beschritten (trotz durchaus vorhandener, nicht zuletzt durch die beiden Remixalben von „Silent Alarm" und „Intimacy“ belegter Affinität zu künstlichen Klängen). Mit seinem Gespür für Melodien und gnadenlose Hooks zauberte Kele ein enthusiastisches Elektropopalbum, das sowohl allein zu Hause aber noch besser auf der Tanzfläche funktioniert.
Holy Ghost: Nicholas Millhiser und Alexander Frankel alias Holy Ghost zählen zu der Sorte Elektrofrickler, die sich erst einmal als Remixer einen Namen machen (u.a. für Moby, Phoenix und MGMT), bevor sie mit einem eigenen Projekt durchstarten. Mit der Mischung aus „cool, clean, synthed-up dance“ und dem Sound der „late-70s New York“, wie der Guardian schreibt, hätten sie uns ruhig früher beglücken dürfen. Wir freuen uns.
Einlass 20h / Eintritt AK 22 €, VVK 18 € + VVK-Gebühr
